Kamerun
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Hier einige Tipps und Tricks für das (alltägliche-)Leben in Kamerun. Die Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und wartet darauf dauernd ergänzt und überarbeitet zu werden!
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[bearbeiten] Allgemeines
[bearbeiten] Cameroun - Afrique en miniature
In Kamerun findet man auf rel. engesten Raum die meisten die Klimata die auf dem grossen Kontinent zu finden sind. Im Norden die Sahel-Zone: heiss, trocken, staubig, karge Fegetation und nur kurze Regenzeit (August, September). Im Süden das Waldland: tropischer Regenwald, feucht, fruchtbar und dünn besiedelt. Im Westen das Grasland: mildes Klima, viele Grasüberwachsene Hügel, auf einem Hochland (bis 2000 m.ü.M) liegend und rel. dicht besiedelt.
Natürlich haben diese äusseren Bedingungen Einfluss auf die verschieden Traditionen und Bräuche der dort lebenden Menschen gehabt und so bietet dieses Land auch disbezüglich eine breite Auswahl von Lebensformen, Sprachen, Religionen und Kulturen. Im franophonen Norden ist die Mehrheit moslimisch und gehen auf nomadische Vorfahren zurück, die Handelssptrache ist Fulfulde. Sie leben vom Handel oder Viehzucht. In den dichten Wälder des Südens leben Pygmäen, die vor allem von Fischerei in den zahlreichen Flüssen oder von der Jagd leben. Der traditionsbewusste Westen (grösstensteil englischsprachig) gehört zu den Gebieten mit den meisten Sprachen pro Fläche in Afrika. Die Menschen leben vor allem von den Erzeugnissen aus ihren eigenen Farmen.
Yaoundé und Douala, die politische- bzw. wirtschaftliche Hauptstadt sind Grossstädte mit typischen afrikanischen Merkmale: eine z.T. beeindruckende Skyline, Verkehrschaos in den Strassen, schnelles Leben, Reichtum und Armut auf engstem Raum zusammen, Supermärkte indenen man alles bekommt, grosse prunk Bauten (deren Bauherren aber sehr wenig Geschmack bewiesen) und verehlendete Aussenquartiere.
Weitere und ausfühliche Infos gibts hier: Wikipedia_Kamerun
[bearbeiten] Sprachen
[bearbeiten] Pidgin
Im anglophonen Teil (Südwest- und Nordwestprovinz) ist die Umgangssprache Pidgin. Pidgin ist eine Abwandlung von einer oder mehreren Sprachen. Pidgin enstand meistens dort, wo Konilamächte ihre Sprache als Amtssprache eingeführt haben. Mit den Jahren wurde diese dann von der einheimischen Bevölkerung angenommen, angepasst und verändert. Es gibt also nicht nur ein Pidgin auf der Welt, sondern es ist eine "Sprachgruppe", welche die Entstehung bezeichnet. Das kamerunische Pidgin hat sehr viel Ähnlichkeiten mit dem Englischen (ist auch nachvollziehbar!), hat aber auch Wortleihungen aus dem Portugiesischen und von afrikanischen Sprachen. Für ungeübte Ohren ist es schwierig zu verstehen. Es gibt aber ein paar einfache und hilfreiche Regeln. Sie zu kennen, macht den Anfang einfacher.
Media:Pidgin.pdf Einstiegskurs für das Kamerunische Pidgin.
[bearbeiten] Lokale Sprachen
Kamerun gehört zu den sprachreichsten Regionen der Welt. Es gibt mindestens 250 verschiedene davon. Oft spricht jeder Stamm oder jede Volksgruppe eine andere Sprache. Viele von diesen Sprachen sind nur mündliche Sprachen, aber einige Missionswerke und seit ein paar Jahren auch der Staat, sind bemüht möglichst viele davon zu alphabetisieren und Literatur darin zu veröffentlichen. Die Bemühungen des Staats liegen vor allem darin, dass die Kinder elementares Schulwissen in ihrer eigentlichen Muttersprache lernen können und nicht schon von allem Anfang an in einer Fremdsprache unterrichtet werden.
Beispiele von lokal Sprachen sind: Douala, Bamileke, Mungaka, Bafut, Kom, etc.
[bearbeiten] Fulfulde
Die Sprache der Fulani ist Fulfulde. Vor allem in Norden des Landes wo diese Bevölkerungsgruppe die Mehrheit ausmacht, ist die Sprache die Handelssprache.
[bearbeiten] Essen
In den meisten Gegenden in Kamerun verhungert niemand! Die meisten Europäer verlieren aber an Gewicht wenn sie in Kameurn leben :-) In den Grossstädten bekommt man eigentlich fast alles: italienisch, Griechisch, Chinesisch, aber auch die einheimische Küche. Amerikanische Fast-Food Ketten gibt es Gott sei Dank noch nicht.
Allgemein wird viel Reis, Bohnen, Kochbananen (Plantains), Mais, Gemüse, Jam und Früchte gegessen. Natürlich gibt es in jeder Gegend spezielle Gerichte, die dann besonders oft und in allen Variazionen gegessen werden. Vielerorts wird gern mit viel Oel (vorallem das rote Palmoel - ist für machen europäischen Magen schwer verdaulich) gekocht.
Früchte sind meist billig und oft in einer riesen Auswahl zu haben: Bananen, Papaya, Mango (aber nur wenn Mangozeit ist Mai-August), Wassermelonen, Ochsenherzapfel, Passionsfrüchte, Ananas, Avocado, Kokosnuss, u.v.m.
Gemüse ist das folgende zu haben: Tomaten, Karotten, Peperoni, Lauch, Kohl, Randen (Rotebeete), Gurken, u.a. Andere Highlights der kamerunischen Küche sind: Jam (Stärkehaliges Knollengewächs), Kasawa (Maniok), Kartoffeln und allerlei Fische (frische, getrocknete, tiefgefrorene, etc.)
In den Städten und Dörfer bekommt man fast an jeder Ecke oder in sogenannten Off-Licence (kleines Restaurant oder Bar) zu Essen. Meist nicht a la Card, sondern nur ein bestimmtes Gericht zu sehr günstigen Preisen. Hier noch eine Auswahl von berühmten Gerichten:
[bearbeiten] Achu
Traditionelles Gericht aus dem Nordwesten. Kochbananen und Cocojam werden zu einem Brei gestampft. Dieser Brei wird zu einem Haufen auf den Teller gelegt, in den Haufen macht man eine Vertiefung um eine gelbe, gut gewürzte Sauce darin zu giessen (vergl. Kartoffelstock mit Seeli). Wie die meisten Gerichte in Afrika wird auch dies mit den blossen Händen gegessen.
[bearbeiten] Fufu Corn und Njamajama
Ähnlich wie Polenta und Spinat. Mais wird gemahlen und zu Fufu Corn verarbeitet, welche in Portionen abgepackt serviert werden. Fufu schmeckt nach nicht sehr viel und es empfiehlt sich die Speise mit Njamajama zu würzen. Njamajama wird aus speziellen Blättern hergestellt, die mit ein wenig Tomaten und Oel gekocht werden.
[bearbeiten] Ndole
Bitterleave (Blätter von einer bestimmten Pflanze) werden mit gemahlenen und gekochten Erdnüsse gekocht und mit ein wenig Tomaten versehen.
[bearbeiten] Chicken DG
Eintopf mit Gemüse, Kochbananen und einem ganzen Huhn. Also nicht erschrecken, wenn auch die Beine und der Kopf mitgeliefert wird, diese werden gegessen.
[bearbeiten] Pepe (Pepper)
Ist ein Gewürz, dass auf den meisten Gerichten anzutreffen ist. Je nach dem wie es hergestellt wurde sehr scharf!! Wird aus Peperoncini und Oel gefertigt.
[bearbeiten] Gesundheit
In den grossen Städten hat es modern ausgerüstete Spitäler (dementsprechend sind die Preise), in vielen kleineren Orte hat es entweder ein Spital (mit Arzt) oder ein Health Centre (ohne Arzt). Dabei sind die Qualität dieser Institutionen sehr vom Leitenden Personal abhängig. Aber für Routine Untersuchungen: Malaria-, HIV-Test, Urin-, Blut-, Stuhlprobe, kleiner Schnittwunden, etc. sollte dies kein Problem sein. Es mag manchmal befrmeden wie unmotiviert das Personal auf einen Notfall reagiert, vor allem wenn man selbst dieser Notfall ist.
[bearbeiten] Hygiene
Der meiste Kontakt mit dem Gesundheitswesen in Kamerun kann durch gute Hygiene vermieden werden, besonders beim essen und trinken: Allgemein gilt: cook it, peel it or forget it. Nur gefiltertes Wasser trinken. Salat sehr gut mit Filterwasser waschen und in Restaurants oder Off-Licence vorsichtig mit Pepe-sauce oder offenen Früchten sein. Nur frischer und in einem sauberen Gefäss verstauter Palmwein trinken, im Zweifelsfall aber lieber nicht. Amöben sind sehr unangenehm.
Mit der Zeit bekommt man dann schon raus was für einem drin liegt und was nicht. Am Anfang ist man immer vorsichtiger und wagt dann immer mehr, bis man die Grenze entdeckt. Die meisten Weissen, die länger in Kamerun waren haben mehr oder weniger häufiger Magengeschichten.
[bearbeiten] Malaria
Malaria ist vielerorts der Grund Nr.1 warum die Menschen ein Spital oder Health Center aufsuchen. Weltweit sterben jährlich ca. 3Mio. Menschen an Malaria, die Hälfte davon Kinder. Die Krankheit kann (je nach Zustand des Patienten) innerhalb weniger Wochen tödlich verlaufen. Die Ereger werden über die weiblichen Anopheles Mücken übetragen, welche vor allem während dem Einnachten und der Nacht aktiv sind. Es ist empfehlenswert sich profilaktisch gegen Malaria zu schützen, indem man nachts unter einem Mückennetz schläft, sich mit einem Insektenabwehr (z.B. Antibrumm) besprüht wenn man raus geht oder/und profilaktische Medikamente einnimmt. Über letzteres gibt es endlose Diskussionen welches Medikament nun das wirksamste sei und jeder Tropenarzt hat hier ein Sondertipp bereit. Meine Frau und ich haben ein Jahr lang Mephaquin (Wirkstoff wie in Lariam) genommen. Meine Frau hatte während dieser Zeit 2 mal Malaria und ich hatte nie. Klar gibt es Resistenzen gerade bei älteren Medikamenten, aber schlussendlich kommt es auch sehr individuell auf den Menschen der das Medikament einnimmt an. Auch teure und neuere Medikaknte wie Malerone haben auch ihre Schwächen. Mehr Infos: Wikipedia_Malaria und Malaria_Impfzentrum
[bearbeiten] Verkehrsmittel
[bearbeiten] Bus
Busse sind das Hauptverkehrsmittel in Kamerun. Vor allem für längere Strecken, auf denen die Strassen relativ gut ausgebaut sind reisen die meisten per Bus oder privat Auto. Es gibt unzählige Gesellschaften (Agencies), welche verschiedene Strecken betreiben. D.h., wenn man eine Reise per Bus machen möchte, lohnt es sich, sich gut zu informieren welche Gesellschaft nun den gewünschten Zielort anfährt. Sonst ist man gezwungen irgendwo umzusteigen und das kostest Zeit und Nerven. Auf den meisten Strecken gibt es keinen Fahrplan, man weiss höchstens, dass pro Tag einen oder zwei Busse einen bestimten Ort anfahren, aber die Abfahrtszeit ist dann, wenn der Bus voll ist und der Fahrer auch das Gefühl hat er müsse nun los. Das Ticket wird an einem Schalter auf dem Buspark gekauft. Dabei muss man immer einen Ausweis vorweisen.
In grossen Bussen sind die Sitze meist numeriert und dem persönlichen Ticket ist eine Nummer vermerkt, bei kleineren (Toyota-Büsschen, 19 Plätze oder auch Toyota-Coaster 30 Plätze) ist dies nicht der Fall. Die ersten bekommen also die besseren Plätzen, wobei es bei einer so engen Sitzplatzbelegung nicht wirklich grosse Unterschiede gibt. Grundsätzlich werden auf 2 "europäische Sitze" 3 Leute gesetzt.
Grosses Gepäck wird entweder in ein Gepäckfach unten im Bus verstaut oder auf das Dach des Busses gebunden. Auch hier staunt man, wieviel in oder auf einen einzelnen Bus geladen werden kann. Die Einheimischen transportieren oft ganze Farmerzeugnisse oder Schweine, Ziegen und Hühner per Bus, aber keine Angst die sind dann nicht drinnen im Bus, sondern werden meist auf das Dach gebunden. Es empfiehlt sich grad beim ver- und ausladen ein Auge auf das eigene Gepäck zu haben. Es ist meist ein mittleres Chaos bis das Gepäck verstaut oder wieder entladen ist, welche Gelegenheitsdiebe ausnutzen.
Auf der Strecke Yaoundé - Douala sind modere, klimatisierte Busse im Einsatz, die auch nach festem Fahrplan fahren, dort bekommt man gegen entsprechenden Preis einen für das restliche Land unüblichen Komfort, inkl. Sandwich und Getränk.
[bearbeiten] Buschtaxis
Buschtaxis kommen entweder auf kurzen Strecken oder/und sehr schlechten und abgelegenen Strassen zum Einsatz. Das Wort Taxi suggeriert in europäischen Ohren einen gewissen Komfort oder Standard, den man aber in Kamerun besser gleich vergessen sollte. Grundsätzlich ist man nie der einzige Passagier im Auto, oft zwängt man sich noch als 8. (in Worte: acht) Person in den Wagen und ist froh, wenn man heil ankommt.
Die meisten Taxis fahren fetse Routen, die natürlich auch mit den schon drinnen sitzenden Personen definiert ist. D.h. ein leeres Taxi kann man leichter dazu zu bringen einem an einen bestimmten Ort zu fahren als ein schon belegtes, aber noch lange nicht volles. Um ein Taxi anzuhalten steht man am Strassenrand und hält den Zeigefinger in die Richtung, die man fahren möchte. Die Taxis verlangsamen dann ihre Fahrt, sodass man ihnen den Zielort zurufen kann. Hupen sie dann einmal kurz und halten an, so nimmt er einem mit. Das Fahrgeld wird am besten vor der Fahrt verhandelt, obwohl es zum Teil ungeschriebene fixe Preise gibt, wird vor allem bei Ortsunkundigen versucht mehr herauszu holen. Die Preise sind unterschiedlich. In Bamenda kostet ein drop 100 CFA (25 Rp.), in Douala ist es etwa das doppelte.
Falls man einen abgelegenen Ort per Taxi erreichen möchte, geht man am besten zum Taxipark und erkundigt sich welcher Fahrer dieses Ziel anfährt. Man verhandelt einen Preis und wartet bis das Taxi voll ist. Wenn man Glück hat man sogar mehere Taxis zur Auswahl und man kann das nehmen, welches rein optisch nicht grad in den nächsten Meter eine Panne haben wird, oder man entscheidet sich für jenes, dessen Fahrer weniger betrunken ist ;-)
[bearbeiten] Eisenbahn
Es ist keine Zugstrecke, aber eine Eisenbahnlinie, welche von Douala über Yaoundé bis nach Ngaounderé fährt, und ein einmaliges Erlebnis! Die Strecke Douala Yaoundé wird tagsüber gefahren. Yaoundé Ngaounderé über die Nacht. Es gibt verschiedene Klassen, sogar Schlaf-Wagen. Es empfiehlt sich früh zu reserveiren (und auch zu zahlen), denn der Zug ist meistens ausgebucht.
Das Rollmaterial ist alt und die Reisegeschwindigkeit tief, daher ist es ein ruhigeres Reisen als per Bus oder Auto. Draussen zieht die üppige Lanschaft der Zentralprovinz vorüber, ab und zu hält der Zug, welcher dann sofort von emsigen kleinen und grossen VerkäuferInnen umringt wird die Bananen, Erdnüsse, Papaya, Ananas, Palmöl und vieles mehr anbieten.
[bearbeiten] Flugzeug
Um innerhalb des Landes per Flugzeug zu reisen braucht man ein wenig Glück und viel Zeit. Es gibt zwei oder drei lokale Fluggesellschaften, die derartige Abenteuer anbieten, nur fliegen sie nicht unbedingt an dem Tag, welcher auf dem teuer erstanden Ticket vermerkt ist. Am besten informiert man sich vor Ort in den jeweiligen Fluggesellschaften Büros und plant einen oder zwei Tag Verspätung ein.
Die ehemals staatliche Fluggesellschaft Cam Air bietet Inlandflüge Douala-Yaoundé-Garoua an (nicht mehr nach Maroua, da Maroua wegen dem kaputten Rollfeld nicht mehr angeflogen werden kann). Die zwei einzigen Flugzeuge welche sie besitzen (Boeing 767-300 und 737-300) sind in eher schlechtem Zustand. Zudem werden sie oftmals auf ausländischen Flughäfen festgehalten, weil Cam Air Gebühren nicht bezahlt (bezahlen kann). Das führt dazu, dass teilweise nicht bekannt ist, wo sich die Flugzeuge befinden.
[bearbeiten] Gastfreundschaft
Gastfreundschaft ist (für unsere Verhältnisse) ein sehr wichtiger Teil der Kultur Kameruns. Gäste sind prinzipiell jederzeit willkommen und es wird ihnen auch meistens etwas zu Essen oder mindistens etwas zu Trinken angeboten. Dies gilt auch in Tageszeiten in denen wir gewöhnlich nicht essen. Zu Essenszeiten wird sowieso immer gerne mit einem Gast geteilt. Ist gar nichts im Haus verhanden, wird ein Kind in die nächste Off-Licence geschickt um das Lieblingsbier des Gasts oder das gewünschte Sweet zu kaufen.
Der Gastgeber fühlt sich durch einen Besuch von einem Gast geehrt und versucht daraufhin dem Besuchenden die Zeit so angenehm wie möglich zu gestallten. Man wird in die Stube (parlour) gebittet und darf auf einem meist überdimensionierten Sofa platznehmen. Oft werden solche Möbel nur dann gebraucht wenn Besuch im Haus ist. Steht ein Fernseher in der Stube wird dieser eingeschaltet oder die Lautstärke wird erhöht, sodass eine Konversation manchmal schwierig wird. Meistens wird bei solchen Gelegenheiten auch das Familien-Fotoalbum (oder einfach ein Stapel Fotos) gezeigt und man lernt die nähere und weitere Familie kennen. Nicht selten kommt es vor, dass einem beim Verlassen des Hauses noch ein paar Früchte aus dem Farm zugesteckt werden. Auf jeden Fall wird man vom Gastgeber bis zur Strasse, wo man in ein Taxi steigt, oder bis nach Hause, falls man zu Fuss unterwegs ist, begleitet.
Umgekehrt freuen sich natürlich auch die Kameruner wenn man sie vorzüglich behandelt, wenn sie einem ein Besuch abstatten. Die für unsere Breitengrade legitime Begründung "ich habe im Moment keine Zeit, ich bin am Essen" muss in den Ohren eines Kameruners Unverständnis auslösen. Ist es doch für sie gerade ein Grund dem Gast die Tür zu öffnen.
[bearbeiten] Reiseliteratur
[bearbeiten] Deutsch
In Deutsch gibt es zur Zeit nur einen Reiseführer über Kamerun: Regina Fuchs und Stefanie Michels: Kamerun: Reise know-how Bielefeld. Er ist z.T. nicht mehr auf dem neusten Stand, aber grad für Adressen, Telefonnummern und Hintergrundinformationen ist er nützlich.
[bearbeiten] Englisch
LonelyPlanet hat in der Westafrica Ausgabe einen ziemlich grossen Kamerun Teil. Man hat halt nachher ein ziemlich dickes Buch wovon man vielleicht nur einen kleinen Teil daraus braucht. Nützliche Infos und Adressen.
[bearbeiten] Abschlussberichte
Media:Monika.pdf Monika arbeitet vom Okt. 05 - Aug. 06 im Presbyterian Helth Centre als Krankenschwester.
Media:Christian.pdf Christian arbeitete vom Aug. 05 - Aug. 06 an der Presbyterian Secondary School als Physiklehrer.
[bearbeiten] Projekte in Kamerun
IT Centre PCC in Buea · PHC Nsem Bafut · RTC Fonta · Prescraft Bali · PSS Bafut · Prespot Bamesing

